VMware Integrated OpenStack erlaubt OpenStack-Verwaltung mit VMware-Managenemt-Tools

erstellt am: 12.03.2015 | von: admin | Kategorie(n): News, vmware-blog

Wie bereits auf der VMworld 2014 erstmals angekündigt, soll noch im März VMwares eigene OpenStack-Distribution erscheinen, mit der VMware das Verwalten hybrider vCloud-Umgebungen auch auf OpenStack ausweitet.

Dazu hatte VMware ebenfalls bereits auf der VMworld 2014 ein Rebranding seiner Management-Tools angekündigt und in diesem Zusammenhang die vRealize Suite vorgestellt.  VMware vRealize Suite gibt Systemverwaltern künftig eine umfangreiche Management-Plattform zum Verwalten heterogener, hybrider IT-Infrastrukturen an die Hand.

Diese erweitert VMwares vCloud Suite zum Verwalten VMware-basierter Private Clouds künftig um die Möglichkeit zum Management von Cloud-Infrastrukturen, die beispielsweise auf OpenStack, Amazon Web Services, Microsoft Hyper-V oder auch KVM basieren.

VMware Integrated OpenStack

Mit VMware Integrated OpenStack ist es dann noch im ersten Quartal diesen Jahres erstmals möglich, auch OpenStack-Umgebungen mit VMware Werkzeugen zu verwalten. VMware Integrated OpenStack soll Kunden von vSphere Enterprise Plus kostenlos zur Verfügung stehen; optional lassen sich aber Support-Abonnements erwerben.

VMware will seine OpenStack-Distribution als virtuelle Appliance im OVA-Dateiformat bereit stellen. Sie ist damit über den Web Client recht einfach importierbar, wodurch alle für eine OpenStack-Umgebung benötigten Komponenten für Compute (Nova), Netzwerk-Management (Neutron) usw. automatisiert ausgerollt werden können. Mit diesem im Vergleich mit anderen OpenStack-Distributionen vergleichsweise einfachen Bereitstellen einer kompletten OpenStack-Infrastruktur einschließlich der integrierte Administration mit bestehenden VNware-Werkzeugen will VMware nach eigener Aussage der sich jetzt auch im Cloud-Management-Bereich abzeichnenden Silos-Bildung den Kampf ansagen.

Aufbrechen von OpenStack-Silos

Für Matthias Schorer, Head of Strategy Consulting CEMEA bei VMware, verfestigen sich bestehende IT-Silos auf Basis von Windows, Unix oder Linux momentan auch in Cloud-Umfeld. Die äußert sich im teilweise erheblich unterschiedlichen Rückgriff auf Amazon Web Services, vCloud Air oder selbst aufgebauten OpenStack-Architekturen. VMware Integrated OpenStack dagegen erlaubt das Verwalten der OpenStack-Umgebung mit den VMware-Tools vRealize Operations, Log Insight, vRealize Automation und vRealize Business und kann laut VMware damit ein weiteres Silo im Management von Hybrid Clouds aufbrechen.

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mein Name ist "Drilling", Thomas Drilling. Ich bin seit 1995 als Freelancer (IT-Consultant, IT-Trainer, IT-Fach-Journalist/Redakteur/Buchautor) tätig. Dass mein Tätigkeitsfeld aufgrund meiner speziellen Vita eine ausgeprägte Dreiteilung aufweist, illustriert die farbliche Gestaltung dieses Internet-Auftritts.

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Da ich alle nennenswerten historischen IT-Entwicklungen vom Großrechner, über die mittlere Datentechnik (IBM AS/400), Unix (in der Pre-Linux-Ära), Homecomputer (Apple, Commodore, Atari), PCs, PC-Netzwerke, Novell Netware, Linux, Windows-NT, VMware ESX bis zu Amazon Web Services mit erlebt und gestaltet habe - was unter anderem meine Veröffentlichungs-Datenbank illustriert - kenne ich die Nöte, Sorgen, Pläne und Ziele vorrangig kleiner und mittlerer Unternehmen aus vielen Perspektiven.

Studiert habe ich den achtziger Jahren an der Gesamthochschule Kassel sowie der Fachhochschule Bielefeld und mein Diplom im Fach Elektrotechnik-Informationsverarbeitung im Sommer 1992 erworben. Seitdem kamen sukzessive die typischen Hersteller-Zertifizierungen hinzu, wie z. B. RHCSA, RHCE, VCP (VMware Certified Professional), VCAP VMware Certified Advanced Professional) oder AWS Certified Solutions Archtitect und AWS Certified Sysops Administrator hinzu.

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